Die Etangsd’Or

Angeln

Die Angler kommen voll auf ihre Kosten in den Etangs d’Or, denn die 12, dem Fischfang geweihten Wasserflächen besitzen Fische aller Art im Überfluss: Raubfische (Hecht, Zander, Forellenbarsch, Flussbarsch), Karpfen und Kleinfische (Ukelei, Rotauge, Weißfisch…) und jährlich werden Forellen in ein oder zwei Teichen ausgesetzt. Wie kommt es, dass sich ehemalige Kiesgruben in ein neues Anglerparadies verwandelt haben?

 

 

Die erste Rehabilitierungsmaßnahme dieser Kiesgruben war die Sanierung der Weiher, um einen idealen Ort zum Angeln zu schaffen. Während der Terrainstudien wurde es sehr schnell klar, wie wichtig es war, diese Landschaft zu bewahren und einem breiten Publikum eine Lebensvielfalt näher zu bringen, die schon verschollen schien und deren Vielfalt überraschte.

In diesem Sinne wurden viele Aktionen in Angriff genommen. Wege, die zu dicht an Nistzonen vorbeiführten, wurden umgeleitet und Parkplätze wurden geschaffen, um die Autos am gleichen Ort zu konzentrieren.

 

Objektiv: der Natur ihren Lauf lassen.

Unter enormen Einsatz wurde die Trockenlegung der Weiher unternommen, um Sedimentsschichten von schlechter Beschaffenheit zu durchlüften und um ein Hydrauliksystem zu schaffen, das eine spätere Trockenlegung erleichtern sollte. Parallel dazu wurde der Fischbestand sortiert, um in jedem Weiher geeignete Nahrungsketten zu schaffen. So wurden Bestände von Schwarzen Zwergwelsen, Silurus und Sonnenbarschen, die als schädliche Eindringlinge betrachtet werden, entfernt. Das Gleiche galt für die Rotwangen-Schmuckschildkröte, von denen einige Exemplare von ihren ehemaligen Besitzern „entsorgt“ worden waren und die das Überleben der einheimischen Schildkrötenart bedrohten.

Es wurden Vogelinseln und Besucherstege geschaffen und einige Uferbereiche wurden umgestaltet, um für die Fische störendes Baden zu verhindern.

Die Wasserqualität erwies sich als nicht sehr hochwertig, so dass die Communauté d’agglomération Beaune Côte & Sud beschloss, ehemalige Agrarflächen aufzukaufen, um eine Pufferzone zwischen Agrarland und den Etangs d’Or zu schaffen. Auf diese Weise sollen Infiltrationen vermieden werden.

Um den Angelbereich zu vergrößern, kaufte der Gemeindeverband Communauté d’Agglomération Beaune Côte & Sud fast die gesamte Weiherfläche auf, deren Hälfte bis dahin in Privatbesitz gewesen war und seit 2 Jahren vermehrt sie den schon vorhandenen Fischbestand.

 

Neben der Communauté d’Agglomération Beaune Côte & Sud, verpflichtet sich die Lyonnaise des Eaux, den Ökotourismus der Region zu fördern und das Gebiet der Etangs d’Or zu einem Kompetenzzentrum für Angel- und Freiluftaktivitäten zu machen. Ein Engagement, dass sich auf die Kompetenz der Lyonnaise des Eaux in der Wasseraufbereitung und der Analyse der Badewasserqualität stützt, so wie auf ihr Know-how in Fragen der nachhaltigen Entwicklung natürlicher Lebensräume und Schaffung biologischer Vielfalt.

 

Seit 2014 ist die Lyonnaise des Eaux damit beauftragt, nicht nur die Wasserqualität zu kontrollieren, sondern auch eine Bestandsaufnahme von Fauna und Flora zu erstellen und auf die Entwicklung der biologischen Vielfalt zu achten. Mit ihrem Know-how wird es möglich sein, festzustellen, ob alle Veränderungen eine positive Wirkung auf die Umwelt haben.

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